
mit großer Traurigkeit und tiefer Hochachtung müssen wir Abschied nehmen von Hans Irnstötter, der am Freitag, dem 22. Mai, nach langer schwerer Krankheit im Alter von nur 70 Jahren friedlich eingeschlafen ist.
Bei seinen oftmaligen Besuchen am Friedhof habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn sich ein paar Worte mit ihm ergeben haben. Immer verbunden mit der Hoffnung, dass sich seine gesundheitliche Situation doch noch zum Guten wenden möge. Leider musste Hans diesen schweren Kampf nun aufgeben.
Hans war ein außergewöhnlich hilfsbereiter und zugleich bescheidener, bodenständiger Mensch. Für unsere Grubergemeinschaft, und sicher auch für viele andere, war er vor seiner Krankheit jederzeit da, wenn Hilfe gebraucht wurde. Kein schimpfendes Wort kam über seine Lippen, sondern stets ein freundliches Lächeln. Still, unkompliziert und verlässlich ging er jede Arbeit an.
Bei den Gruberspielen war Hans als hervorragender Elektriker unverzichtbar. Mit großer Sorgfalt und Zuverlässigkeit erledigte er nicht nur seine eigentlichen Aufgaben, sondern auch all jene Arbeiten, die oft nebenbei anfielen und die nicht jeder übernehmen wollte. Auf Hans war immer Verlass. Ohne Aufsehen zu erregen, ohne sich jemals in den Mittelpunkt zu stellen, hat er unendlich viel gegeben.
Gerade diese stille Selbstverständlichkeit, seine Hilfsbereitschaft und seine menschliche Größe werden mir unvergessen bleiben.
Der Spruch auf der Parte könnte kaum treffender sein:
„Schlicht und einfach war dein Leben,
treu und fleissig deine Hand,
hast dein Bestes uns gegeben,
ruh in Frieden und hab Dank.“
Der Sterberosenkranz wird am Dienstag, den 02. Juni in der Pfarrkirche Hochburg um 19:30 Uhr gebetet.
Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, den 03. Juni in der Pfarrkirche Hochburg um 14:30 Uhr statt.
Anbei einige Impressionen mit Hans: https://fxgruber.at/modules/wggallery/gallery.php?op=show&alb_id=351